
Seit März ist in unserer Praxis ein neues Sonographiegerät im Einsatz. Es unterstützt die Diagnostik und Therapie in der Handchirurgie und Fußchirurgie und wird von allen Ärztinnen und Ärzten im Team genutzt
Ultraschall (Sonographie) ist ein bildgebendes Verfahren, das ohne Röntgenstrahlung auskommt und Strukturen wie Sehnen, Bänder, Muskeln, Gelenke sowie Flüssigkeitsansammlungen in Echtzeit darstellen kann. Gerade an Hand und Fuß, wo viele feine Strukturen auf engem Raum zusammenarbeiten, kann eine präzise Bildgebung helfen, Beschwerden besser einzuordnen und die nächsten Schritte planvoll zu besprechen.
In der Handchirurgie ist Ultraschall häufig hilfreich, wenn es um Sehnenchirurgie, Bandverletzungen der Hand und des Handgelenks oder ein Ganglion (Überbein) geht. Auch bei Nervenkompressionssyndromen kann die Sonographie ergänzend Hinweise liefern, etwa wenn Engstellen oder begleitende Veränderungen abgeklärt werden sollen.
In der Fußchirurgie kann die Sonographie unter anderem bei Sportverletzungen, Achillessehnenbeschwerden oder Fersensporn und Plantarfasziitis zur Beurteilung beitragen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Untersuchungsergebnisse stehen oft zeitnah zur Verfügung, Befunde lassen sich anschaulich erklären, und Entscheidungen zur weiteren Behandlung können auf einer klaren Grundlage getroffen werden.



